Info5 6/10

Unsere besten Wünsche

Wir wünschen Ihnen von Herzen frohe Festtage sowie alles Gute im neuen Jahr!

Wir freuen uns, Sie im 2011 wieder zu sehen!

Das ASO Team

06.12.10
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SwissCommunity.org - die Plattform für Auslandschweizer

Knapp drei Monate nach der Lancierung zählt SwissCommunity.org bereits mehr als 4'300 Mitglieder! Registrieren Sie sich auf dieser kostenlosen, qualitativ hochstehenden Plattform, die sich exklusiv an ehemalige, aktuelle oder künftige Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer richtet.
Mit einigen wenigen Klicks können Sie Kontakt zu anderen Auslandschweizern überall auf der Welt aufnehmen, sich über die Schweizer Aktualität auf dem Laufenden halten sowie Ihren Heimatkanton näher kennenlernen.

SwissCommunity, von der Auslandschweizer-Organisation (ASO) konzipiert, entwickelt und umgesetzt, ist ein globales Netzwerk, das Schweizerinnen und Schweizer auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Die offizielle Lancierung von SwissCommunity fand am 21. August 2010 anlässlich des 88. Auslandschweizer-Kongresses in St. Gallen statt.
Im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken stellte sich für die Auslandschweizer-Organisation die Frage, wie der Kontakt der 700'000 Auslandschweizer untereinander gefördert und ihre Verbindungen mit der Schweiz gestärkt werden können. Die Antwort lautete: über eine Internet-Plattform namens SwissCommunity.org.

Helfen Sie mit, SwissCommunity.org bekannt zu machen!
Registrieren Sie sich auf SwissCommunity.org und erzählen Sie Ihren Schweizer Freunden und Bekannten im Ausland davon. Je mehr Mitglieder die Plattform umfasst, desto mehr können Sie profitieren! SwissCommunity.org ermöglicht es Ihnen zudem, eigene Anlässe oder Veranstaltungen Ihres Schweizervereins in der Rubrik «Events» zu publizieren, Meinungen, Tipps und interessante Adressen auszutauschen, die neuesten Nachrichten aus der Schweiz zu lesen und vieles mehr!

Melden Sie sich jetzt an: www.swisscommunity.org

Die Realisation von SwissCommunity.org war nur Dank unseren institutionellen Partnern möglich. Wir danken swissinfo, MEDIAparx, Schweiz Tourismus, ManRey und CLS.

Institutionelle Partner:
www.swissinfo.ch
www.mediaparx.ch
www.myswitzerland.com
www.manrey.ch
www.cls-communication.com

06.12.10
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Resultate der eidgenössischen Abstimmung vom 28. November 2010

Am 28. November 2010 sagte das Schweizer Stimmvolk mit 52,9% Ja zur Volksinitiative der SVP für die systematische Ausschaffung krimineller Ausländer.

Die Volksinitiative für die Ausschaffung krimineller Ausländer, die am 28. November vom Schweizer Stimmvolk angenommen wurde, war vom rechten Flügel der Schweizerischen Volkspartei (SVP) lanciert worden und betrifft alle Einwanderer einschliesslich der zweiten und dritten Generation, ohne Schweizer Pass. Die Volksinitiative verlangt den automatischen Entzug des Aufenthaltsrechts für all jene, die bestimmte Straftaten begangen oder missbräuchlich Leistungen der Sozialwerke bezogen haben, sowie die Verhängung eines Einreiseverbots in die Schweiz für die von der Ausschaffung Betroffenen. Der Bundesrat und das Parlament hatten die Ablehnung der Volksinitiative und die Annahme des Gegenvorschlags empfohlen, der zwar auch ein im Vergleich zur heutigen Praxis verschärftes Vorgehen vorsah, jedoch im Gegensatz zur Volksinitiative unter Berücksichtigung der Schwere der Straftat.

Viele in der Schweiz lebende Ausländerinnen und Ausländer haben sich via Internet zu Wort gemeldet und ihren Befürchtungen und ihrer Trauer im Zusammenhang mit dem Resultat der Abstimmung Ausdruck gegeben. In den Leitartikeln der nationalen Presse am Tag nach dem Urnengang wurde das Ergebnis durchweg als Votum der Angst und des Rückzugs auf sich selbst bewertet und darauf hingewiesen, dass die grosse Mehrheit der in der Schweiz lebenden Ausländer, die einen Anteil von 20% an der Bevölkerung ausmachen, sehr gut integriert sind.

Die Stimme der Fünften Schweiz
Die Auslandschweizer - zumindest jene der acht Kantone, in denen ihre Stimmen separat erfasst werden (AI - AG - TG - BS - LU - SG - GE und VD) - konnten sich um einiges weniger für die SVP-Volksinitiative erwärmen als die Inlandschweizer. In sieben der acht erwähnten Kantone lehnten nämlich die Auslandschweizer die Initiative ab und stimmten für den Gegenvorschlag. Im Kanton Genf sagten sie gar sowohl zur Initiative wie zum Gegenvorschlag Nein.

Im Kanton Appenzell Innerrhoden war die Diskrepanz am frappantesten. Während dort lediglich 39,3% der Auslandschweizer die Initiative annahmen, betrug die Zustimmung der Kantonsbevölkerung satte 65,7% (bei einem gesamtschweizerischen Ja-Anteil von 52,9%).

06.12.10
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Rettet swissinfo! Unterschreiben Sie die Petition zum Erhalt von swissinfo.ch!

Der Bund will seinen Anteil an der Finanzierung von swissinfo.ch ab 2012 nicht mehr bezahlen. Das würde das Ende der News- und Informationsplattform bedeuten.

Ein Patronatskomitee wurde gegründet, und es wurde eine Online-Petition lanciert, welche ans Parlament gesendet wird. Persönlichkeiten wie Ständerat Filippo Lombardi, Walter Kälin, UNO-Sondervertreter für die Menschenrechte von intern Vertriebenen, Oswald Sigg, ehemaliger Vizekanzler und Bundesratssprecher, Urs Philipp Roth, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Delegierter des Verwaltungsrats der Schweizerischen Bankiervereinigung, engagieren sich und sprechen sich gegen den Sparvorschlag aus. Die Auslandschweizer-Organisation steht Seite an Seite mit diesen Persönlichkeiten und ruft Sie alle dazu auf, swissinfo zu retten.

Unterschreiben Sie ebenfalls die Online-Petition ans Eidgenössische Parlament! Machen Sie auch Ihre Freunde und Bekannten auf die Unterschriftenkampagne aufmerksam:

www.rettet-swissinfo.ch

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

06.12.10
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Erfahrungen eines jungen Auslandschweizer-Studenten in der Schweiz

David ist 23 Jahre alt und wurde in Ägypten geboren. Seit 2006 studiert er Biologie an der Universität Zürich. Wir haben ihn gefragt, wie er sein Ursprungsland bisher erlebt hat.

AJAS: Wieso hast du beschlossen, in der Schweiz zu studieren?
D. - Ich wollte meine Wurzeln kennenlernen, respektive das Land, in dem meine Mutter aufgewachsen ist. Die Hochschulen der Schweiz haben international einen guten Ruf und die Studiengebühren halten sich in Grenzen (gerade im Vergleich zum anglo-amerikanischen Raum).

Ist diese Wahl wie selbstverständlich gewesen?
D. - Neben der Schweiz kam zwar noch Deutschland in Frage, da ich auf ein Deutsches Gymi gegangen bin. Allerdings ist es dort viel komplizierter einen Studienplatz zu bekommen, und man weiss überhaupt nicht, in welchem Teil von Deutschland man landet. Hier in der Schweiz konnte ich mich entscheiden, dass ich an der Uni Zürich Biologie studieren will. Auch hat es mir sehr geholfen, dass ich das erste halbe Jahr bei meiner Tante wohnen konnte, die im Kanton Zürich zuhause ist.

Was hattest du für ein Bild von der Schweiz vor deiner Ankunft?
D. - Als ich noch in Kairo lebte, hatte ich eine extrem romantische Vorstellung von der Schweiz. Das heisst, ich habe viele Wünsche und Träume darauf projiziert. Selbstverständlich konnte die Schweiz diese nicht komplett erfüllen.

Was empfindest du als Schweizerbürger, der im Ausland geboren wurde oder bereits im Ausland gelebt hat, als Vor- und/oder Nachteile, wenn man in der Schweiz eine Ausbildung beginnt?
D. - Zunächst hat man, meiner Erfahrung nach, einen grossen Nachteil. Ich bin auf dem Deutschen Auslandsgymnasium nicht ansatzweise so gut auf das Studium vorbereitet worden wie meine Kommilitonen, die hier zur Schule gegangen sind. Dies hat mir am Anfang schwer zu schaffen gemacht. Andererseits hat es natürlich auch Vorteile, im Ausland aufgewachsen zu sein, da dadurch automatisch eine Horizonterweiterung geschieht.

Glaubst du, dass du dich vor der Abreise in die Schweiz noch besser hättest vorbereiten können? Und welche Ratschläge kannst du deinen jungen Landsgenossen geben, die sich, wie du, wünschen, in der Schweiz zu studieren?
D. - Nein, ich hätte mich vermutlich nicht wirklich besser vorbereiten können. Was aber sicher sehr essentiell ist, dass man fliessend Schwiizerdütsch spricht. Es erleichtert vieles im täglichen Leben (in der Ausbildung, zumindest in der Hochschulausbildung, spielt es selbstverständlich keine Rolle) und man findet viel schneller Anschluss bei Schweizern.

Wenn du deine Ausbildung vollendet haben wirst, träumst du eher davon ins Ausland zu gehen oder in der Schweiz zu bleiben um zu arbeiten?
D. - Ich werde sicher noch versuchen, viel Zeit im Ausland zu verbringen. Prinzipiell kann ich es mir aber vorstellen, mich in 10 bis 20 Jahren in der Schweiz endgültig niederzulassen.

Welchen Nutzen bringen die im Ausland wohnhaften Schweizer ihrem Land? Was denkst du?
D. - Sie machen im Land, in dem sie wohnen, die Schweiz bekannt. Die beste Möglichkeit Vorurteile abzubauen ist, mit Leuten zu leben.

Was ist dein bestes und was dein negativstes Erlebnis in der Schweiz?
D. - Das Negativste war und ist mehr oder weniger immer noch die sehr starke Reserviertheit der Schweizer. Es ist nicht einfach, Anschluss zu finden - zumindest nicht so einfach wie in sämtlichen anderen Ländern, in denen ich bis jetzt war. Ein weiteres sehr negatives Erlebnis war die Rekrutenschule.
Das beste Erlebnis hängt wohl eng mit der Universität zusammen. Dort kann ich unglaublich viel lernen. Das beste Erlebnis zu nennen, ist nicht ganz einfach. Es gibt sehr viele Sachen, die positiv sind. Diese zu gewichten, fällt mir jedoch schwer, und darum kann ich kein bestes Erlebnis in der Schweiz definieren.

Was vermisst du am meisten von Zuhause?
D. - Das Chaos der Kairoer Strassen.

Denkst du, dass du dich verändert hast, seit du in der Schweiz bist?
D. - Sehr stark - wobei ein nicht unerheblicher Teil daher rührt, dass ich mit 19 Jahren in die Schweiz gekommen bin. Ich hätte mich sicher auch in Ägypten verändert, wäre ich dort geblieben - wenn auch nicht ganz so stark, vermutlich.

AJAS - Verein zur Förderung der
Ausbildung junger Auslandschweizerinnen
und Auslandschweizer
Alpenstrasse 26
3006 Bern
Tel. 031 356 61 22
Fax 031 356 61 01
E-Mail: ajas@aso.ch
www.ajas.ch

06.12.10
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70 Auslandschweizer Kinder im Juskila

Schneesport und Geselligkeit eine Woche lang gratis in der Lenk erleben, hierfür steht das traditionelle Jugendskilager.

Jedes Jahr vom 2. bis am 9. Januar reisen 600 Schweizer Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren (Jahrgänge 1996 und 1997) auf Einladung von Swiss-Ski ins Simmental. Die je 300 Mädchen und Knaben werden aus allen Angemeldeten ausgelost. Für jeden Kanton steht ein Kontingent zur Verfügung. Jedes Jahr dürfen auch 20 Auslandschweizer Kinder die Schweiz im Winter kennen lernen. Die Stiftung für junge Auslandschweizer unterstützt sie dabei. Im Jubiläumsjahr haben nun sogar 70 junge Auslandschweizer die Gelegenheit, am Lager teilzunehmen. Seit der Gründung des Jugendskilagers vor 70 Jahren konnten schon mehr als 40'000 Schweizer/innen von dieser einmaligen Institution profitieren.

Mehr Infos unter www.sjas.ch oder www.juskila.ch.

06.12.10
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