ASO-Info 4/07

Dank den Auslandschweizer Kandidaten

Die Wahlen sind vorbei und noch nie wurde so viel über Auslandschweizer debattiert wie in den letzten Wochen. Hauptsächlich den im Ausland residierenden Kandidaten verdanken wir das mediale Interesse an einer effektiven Vertretung der Fünften Schweiz unter der Bundeskuppel.

Die mediale Aufmerksamkeit war überragend: Kaum eine Zeitung, die nicht über die Teilnahme der Auslandschweizer an den Parlamentswahlen berichtet hätte. Dabei wurde die Fünfte Schweiz als aktive Teilnehmerin an der Wahlkampf-Front beachtet, aber auch als gewichtige und respektable politische Grösse, die durchaus ihr Wort zum politischen Geschehen im Inland zu sagen hat. Dass keiner der 45 Kandidaten gewählt wurde, überrascht den ASO-Präsidenten, alt Nationalrat Jacques-Simon Eggly, nicht: „Für Kandidaten im Ausland ist es aus praktischen Gründen sehr schwer, eine effiziente Kampagne zu führen.“ Dennoch zeigt sich Eggly zufrieden: „Wir danken allen, die sich für die Interessen der Fünften Schweiz engagiert haben. Die Kandidaten haben sich auf bewundernswerte Art eingesetzt und wesentlich dazu beigetragen, das Ansehen der Fünften Schweiz im Inland zu stärken.“

 Da kein Auslandschweizer den Sprung nach Bern geschafft hat, sind in den Medien verschiedentlich Stimmen laut geworden, wonach der Zeitpunkt nun gekommen sei, mittels Gründung eines 27. Kanton eine direkte Vertretung der Auslandschweizer in den eidgenössischen Räten zu erwirken. ASO-Direktor Rudolf Wyder: „Wir begrüssen diese Diskussion. Es ist für unser Land von Vorteil, wenn die Auslandbürger vermehrt in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Ob die Schaffung eines virtuellen Kantons die optimale Lösung ist, muss sich noch weisen.“ Grundsätzlich wolle man keinen Sonderstatus für die Auslandschweizer, sondern Gleichbehandlung. „Auslandschweizer sind in ihren Herkunftskantonen verankerte Bürger, wie die Inlandschweizer auch“, so Wyder. 

 

Aufruf der ASO

Wenig erfreulich ist die Tatsache, dass – wie schon vor vier Jahren – festgestellt werden musste, dass nicht alle Auslandschweizer ihre Wahlunterlagen fristgerecht erhalten haben. Ähnliche Klagen gingen dem Vernehmen nach auch bei der Bundeskanzlei, bei kantonalen und kommunalen Wahlbüros sowie bei der Wahlbeobachter-Delegation der OSZE ein.  

Die ASO geht der Sache nach und bittet Sie, Fälle von Stimmberechtigten zu melden, die ihre Abstimmungsunterlagen so spät erhalten haben, dass sie nicht mehr in der Lage waren, an den Wahlen vom 21. Oktober teilzunehmen.


Auslandschweizer-Organisation

Abteilung Kommunikation

Alpenstrasse 26

3006 Bern

+41 31 356 61 00

E-Mail keller@aso.ch


Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

06.11.07, Gabrielle Keller, Auslandschweizer-Organisation
Artikel drucken

 

SVP, ja aber...

Eidgenössische Wahlen vom 21. Oktober 07

Wahlgewinnerin auch bei den Auslandschweizern ist die Schweizerische Volkspartei (SVP). Allerdings ist ihr Sieg in der Fünften Schweiz weniger spektakulär als im Inland. Dies resultiert aus den Ergebnissen jener Kantone, welche die Auslandschweizer-Stimmen separat ausweisen.

Wahlgewinnerin auch bei den Auslandschweizern ist die Schweizerische Volkspartei (SVP). Allerdings ist ihr Sieg in der Fünften Schweiz weniger spektakulär als im Inland. Dies resultiert aus den Ergebnissen jener Kantone, welche die Auslandschweizer-Stimmen separat ausweisen.

Fünf Kantone verfügen über ein zentrales Stimmregister, vier von ihnen weisen in diesen Wahlen die Stimmen aus dem Ausland separat aus. Es sind dies die Kantone Genf, Luzern, Waadt und Appenzell Innerrhoden. Eine gesamtschweizerische Sicht des Auslandschweizer Abstimmungsverhaltens existiert nicht.

Seit Einführung des brieflichen Stimmrechts anno 1992, beziehungsweise seit den Parlamentswahlen von 1995, steht fest: Die SVP steigt in der Beliebtheit der Auslandschweizer. Während die Volkspartei in den ausgezählten Kantonen vor vier Jahren 10 bis 14 Prozent der Stimmen ausmachte, sind es heute 15 bis 19 Prozent. Das sind immer noch drei bis sechs Stimmenprozent weniger als im Gesamtresultat. Aber in keinem der Kantone haben die Auslandschweizer der SVP die Mehrheit gegeben. Nach Auslandschweizerstimmen ist die SP die stärkste Partei in den Kantonen Genf und Waadt.

Im Kanton Luzern haben 16 Prozent der Auslandschweizer grün gewählt, im gesamten Kanton waren es bloss 9,4 Prozent. Ebenfalls im Kanton Luzern musste hingegen die CVP seit 1995 starke Einbussen einnehmen: Nur 22,2 Prozent der Auslandschweizer wählten CVP, gegenüber 30,2 gesamtkantonal. Vor vier Jahren warens noch 27,3 Prozent.

Von den 45 Auslandschweizer Kandidaten ist am Wochenende keiner gewählt worden. Unter ihnen erreichte am meisten Stimmen (2251) Raphaël Thémard aus Belgien (Grüne, FR). An zweiter Stelle figuriert Julien Neirynck (2009 Stimmen) aus Frankreich (CVP, VD), gefolgt von Florian Rochat (2000 Stimmen), ebenfalls aus Frankreich (EDU, VD). 33 der 45 Kandidaten gehören der SVP an.

 

Wahlanalyse 

 

Wiedergewählte ASR-Mitglieder: Fünf der sechs erneut kandidierenden Mitglieder der eid-genössischen Räte, die dem ASR angehören, sind am 21.10.2007 wiedergewählt worden. Es sind dies Nationalrätin Thérèse Meyer (CVP/FR) sowie die Nationalräte Markus Hutter (FDP/ZH), Hans Kaufmann (SVP/ZH), André Reymond (SVP/GE) und Carlo Sommaruga (SP/GE). Ständerat Filippo Lombardi (CVP/TI) muss sich am 18.11.2007 einem zweiten Wahlgang stellen.  

 

Auslandschweizer Kandidaten: Keiner der diesmal besonders zahlreichen Auslandschweizer Kandidaten hat die Wahl in die Bundesversammlung geschafft. Die kandidierenden Auslandmitglieder des ASR Ron Favarger, Peter Kaul, Rolf Schudel und Edgar Studer (alle SVP) verpassten die Wahl ebenso wie die übrigen der insgesamt 45 Auslandschweizer Kandidaten. Am meisten Stimmen erzielte Raphael Thiémard aus Belgien (Grüne/FR) vor den beiden Frankreichschweizern Julien Neirynck (CVP/VD) und Florian Rochat (UDF/VD) sowie Erich Grübel aus Lettland (CVP/BE) (vgl. Anhang I).

 

Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe: Von den 84 Mitgliedern der Parlamentarischen Gruppe „Auslandschweizer“ stellten sich 68 der Wiederwahl. Davon wurden 7 am 21.10. nicht wieder gewählt; drei weitere Mitglieder müssen sich einem zweiten Wahlgang stellen. Lediglich noch zwei der zuvor fünf Mitglieder des Büros der Gruppe gehören dem neu-gewählten Parlament an.


Nationalratswahlen 1995-2007 - Auslandschweizer-Resultate (PDF)

06.11.07, Organisation des Suisses de l'étranger, ASO
Artikel drucken

 

Fussballverband rekrutiert bei Auslandschweizern

Sportlicher Jugenddienst

Gemeinsam mit dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) organisierte der Jugenddienst der ASO vom 23. bis 30 September 2007 ein Sichtungslager für Auslandschweizer Fussballtalente im Alter von 13 bis 17 Jahren.

Ausgangspunkt des Projektes war ein Aufruf des SFV in der Schweizer Revue. Junge Fussballer mit Schweizer Pass und Wohnsitz im Ausland, konnten sich beim SFV bewerben. Aus den zahlreichen Bewerbungen wurden 33 Jugendliche aus 15 Nationen ausgewählt und ins Lager in Tenero (TI) eingeladen. 

Unter der Woche trainierten und beobachteten renommierte Trainer des SFV in sieben Trainingseinheiten die jungen Auslandschweizer. Theorieblöcke und ein attraktives Angebot an Ausgleichssportarten vervollständigten das Programm. Für die Betreuung der Jugendlichen ausserhalb der Sporteinheiten waren je ein Leiter des SFV und der ASO zuständig. Der Jugenddienstleiter war während fünf Tagen ebenfalls ins Projekt eingebunden.

Das Sichtungslager stiess auf ein reges Medieninteresse. Am Montag fand eine Pressekonferenz statt. Hansruedi Hasler, der technische Direktor des SFV, lobte die gute Zusammenarbeit mit der ASO. Nach der intensiven Woche zog der SFV eine positive Bilanz. Laut Herr Hasler sind vier bis fünf Jugendliche unter den Teilnehmern, die für eine nationale Juniorenauswahl durchaus in Frage kommen. Der SFV ist an einer Fortsetzung des Projektes interessiert.

Den Abschluss des Lagers bildete eine Stadtbesichtigung in Luzern und der anschliessende Besuch eines Axpo Super League – Spieles: FC Luzern gegen den FC Zürich. Die Jugendlichen gaben den Mitarbeitern des Jugenddienstes der ASO ein sehr positives Feedback. Sie waren vom Gebotenen beeindruckt und warten nun gespannt den Bericht des SFV ab. 06.11.07, OSE, Jugenddienst
Artikel drucken

 

Jugendliche fordern freiwillige AHV

Politisch interessiert

Einen Urnengang hautnah erleben, kann für junge Auslandschweizer ganz schön spannend sein. Deshalb haben kurz vor den Parlamentswahlen Jugendliche Schweizer der Einladung der ASO Folge geleistet und sind nach Bern gereist, wo sie ein Politseminar besucht haben. Überraschenderweise stellten sie die Forderung nach Wiedereinführung der freiwilligen AHV.

Da die Terminierung nicht in die Ferienzeit fiel, war die Zahl der Teilnehmer eher gering. Dafür waren sie von ihrer Herkunft her breit gefächert. Sie kamen aus Kolumbien, Argentinien, Deutschland, Spanien und England. Die Mitarbeiter des ASO-Jugenddienstes haben die Jugendlichen unter anderem zu einer Diskussionsrunde mit Politikern verschiedener Parteien begleitet. Folgende Politiker sassen den neugierigen Jugendlichen gegenüber: Der Auslandschweizer Nationalratskandidat Peter Simon Kaul (SVP/ZH) aus Radebeul Deutschland, die Nationalrätinen Evi Allemann, (SP/Bern) und Franziska Teuscher (Grüne/Bern) sowie die Nationalratskandidaten Petra Beck (JCVP/SG) und Leonhard Cadetg (FDP/Bern).

Stark interessierten sich die Jugendlichen für die Frage der freiwilligen AHV, ein Thema, das sie spontan und von sich aus aufgegriffen haben. Ein Student aus Argentinien sagte: „Wir sind für Solidarität. Deshalb möchten wir die Möglichkeit haben, AHV-Beiträge freiwillig einzuzahlen und später eine Rente zu beziehen. Wie die Inlandschweizer auch.“ Franziska Teuscher versprach, sich dieser Frage im Rahmen der AHV-Revision anzunehmen. Der zunehmenden Mobilität der Schweizer müsse Rechnung getragen werden.

Schweizer Staatsbürger dürfen nur noch dann der freiwilligen Versicherung beitreten, wenn sie zuvor mindestens fünf Jahre lang ununterbrochen in der Schweiz bei der AHV versichert waren und ausserhalb der EU/EFTA leben. Dies empfanden die jugendlichen Auslandschweizer als ungerecht.

Auf ebenfalls sehr grosses Interesse stiessen alle Fragen rund um die EU und um die Bilateralen Verträge. Dabei äusserten sich die Auslandschweizer eher vorsichtig. Wie Tom Morgenegg, Leiter des ASO-Jugenddienstes erklärte, hatten sich die Jugendlichen in vorgängigen Workshops bereits skeptisch geäussert und ihrer Vorliebe für den bilateralen Weg Ausdruck verliehen.

Im Rahmen des ASO-Seminars informierten sich die Jugendlichen über die politischen Strukturen ihres Heimatlandes. Aktiv verfolgen sie den Wahlkampf und analysieren gemeinsam die Ergebnisse am kommenden Montag. 06.11.07, OSE, Jugenddienst
Artikel drucken

 

Kontakte knüpfen und die Schweiz kennen lernen

Jugendliche Auslandschweizer

Ob ihr auf Sport oder auf Bildung abfährt, die ASO bietet euch viele Möglichkeiten, die Schweiz zu entdecken. Neue Destinationen sind für die Wintersportlager vorgesehen, Gastfamilien heissen euch willkommen und Wissbegierige profitieren von den Bildungsangeboten.

Die Schneesportlager der Auslandschweizer-Organisation erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Während zehn Tagen leben junge Leute aus der ganzen Welt unter einem Dach und vergnügen sich auf Skipisten und im Lagerhaus. Die ausgebildeten Ski- und Snowboardleiter der ASO vermitteln die neusten Techniken des Schneesportes und sorgen für persönliche Erfolgserlebnisse auf der weissen Pracht. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand das erste Mal auf Schnee steht oder ob man auf eine jahrelange Ski- oder Snowboard-Erfahrung zurückgreifen kann. Mindestens so spannend wie das sportliche Erlebnis sind die persönlichen Kontakte zu all den Leuten, deren Gemeinsamkeit die Schweizerische Herkunft ist. Die Jugendlichen erfahren Aktuelles und Traditionelles über das Land ihrer Vorfahren. Wenn die Teilnehmer dann noch ihre persönlichen Erfahrungen einbringen, gehen die Diskussion erst richtig los.

Dazu gehört natürlich ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Damit ist zusätzlich für Abwechslung und Unterhaltung gesorgt.

Und schliesslich darf selbstverständlich auch die rauschende Lagerparty nicht fehlen.

Fazit: Wer unvergessliche Winterferien in der Schweiz verbringen will, kommt in ein Auslandschweizer-Lager der ASO.

 

Hier gibt’s noch freie Plätze

Im Neujahrslager in Sedrun (27.12.2007 – 05.01.2008) sind noch einzelne Plätze frei. Sedrun begrüsst die Auslandschweizer seit Jahren sehr herzlich. Das schneesichere Skigebiet am Rheinursprung hat mit den neuen Bahnen zusätzlich an Attraktivität gewonnen.

Schneesportwoche in Langwies / Arosa (GR): 23.02. – 01.03.2008

Ein Ski- und Snowboardlager für junge Erwachsene ab 18 Jahren im renommierten Skigebiet von Arosa. Die ASO hat ein heimeliges aber geräumiges Lagerhaus in Langwies reserviert. Eine super Gelegenheit, eine neue Region kennen zu lernen.

Osterlager in Fiesch (VS): 22.03. – 29.03.2008

Da Ostern diese Saison sehr früh ist, müssen wir uns keine Schneesorgen machen und können die länger werdenden Tage in vollen Zügen geniessen. Ein Schneesportlager für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren mit viel Unterhaltung. Fun auf den Skipisten des Aletschgebietes und ein Lagerhaus, in dem es erfahrungsgemäss noch nie jemandem langweilig geworden ist.


Bildungsangebote:

Bei den ASO-Camps sind Ferienspass und Wissenserwerb nicht zweierlei. Das ASO-Team steht für individuelle Beratung bereit. Für den Besuch  berät auch Jugendliche individuell, wenn du die Bildungsstätten der Schweiz kennen lernen möchtest. Schnuppere an den bekanntesten Schweizer Hochschulen. Die ASO bietet dir einen praktischen Einblick in deinen Traumberuf. Eine unkomplizierte Gastfamilie freut sich auf deinen Besuch.  


Die ASO-Sprachkurse finden vom 07.01 – 18.01.2008 in Bern und Fribourg statt. Auch in diesem Programm hat es noch einige Plätze frei.

06.11.07, OSE, Jugenddienst
Artikel drucken

 

In Kürze

Lesen Sie in wenigen Sätzen über die neue Schweizer Schule in Mexiko, über das Postulat von Nationalrat Hans Kaufmann (SVP/ZH) betreffend SNB-Gewinn und die lancierte Kampagne des K-Tipp zur Verzinsung von Vorsorgegeldern durch Banken.

Der Campus Querétaro in Mexiko hat seinen Betrieb aufgenommen. 43 Schüler vom Vorkindergarten bis zur vierten Primarklasse dürfen dort nun den Unterricht besuchen.  Der Campus integriert sich in die Gesamtinstitution der Schweizer Schule Mexiko, die bisher aus der Hauptschule in Mexiko-Stadt (684 Schüler) und dem Campus Cuernavaca (277 Schüler) bestanden hat. Obwohl sie 300 Kilometer auseinander liegen, bilden die drei Schulen eine Einheit.

SNB-Gewinn zugunsten Auslandschweizer  

Nationalrat Hans Kaufmann (SVP/ZH) und 17 Mitunterzeichner haben am 5.10.2007 ein Postulat deponiert, das vom Bundesrat verlangt zu prüfen, „ob der Schlüssel der Gewinnverteilung der SNB-Gewinne in Bezug auf die Pro-Kopf-Ausschüttung auf die Auslandschweizer und –schweizerinnen ausgeweitet werden könnte. Diese Mittel sollen für generelle Anliegen der Auslandschweizer wie z.B. die Auslandschweizerschulen eingesetzt werden.“

Verzinsung von Vorsorgegeldern
Das Konsumentenmagazin K-Tipp hat eine Kampagne zur Verzinsung von Vorsorgegeldern durch die Banken lanciert. Nach Feststellung von K-Tipp werden auf Freizügigkeitskonten lagernde Pensionskassenguthaben zu 1,5 bis 1,65 Prozent verzinst, Säule-3a-Konten üblicherweise zu 1,75 Prozent, während der vom Bundesrat festgesetzte Mindestzinssatz für Pensionskassengelder zur Zeit 2,5 Prozent und ab 1.1.2008 2,75 Prozent beträgt.Die Konsumentenzeitschrift schätzt den dem Publikum dadurch entgehenden Zinsertrag auf rund 500 Millionen Franken pro Jahr. Von der Ertragseinbusse betroffen sind unter anderem Auslandschweizer innerhalb des EU-Raums, die ihr Pensionskassenguthaben auf einem Freizügigkeitskonto belassen haben. Die Angelegenheit ist inzwischen auch von anderen Medien und mittlerweile sogar im Parlament aufgegriffen worden.

Im nächsten ASO-Info erfahren Sie alles über den Kongress 08!

06.11.07, Organisation des Suisses de l'étranger, Kommunikation
Artikel drucken

 

 



 

ASO

 
 

Werbung

 
E-Voting für alleAuslandschweizerplatzSwiss LifeSwitzerland TourismSwissCommunity.orgswissinfo