ASO Info 5/16

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Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) ist das Kompetenzzentrum für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.

 

Die ASO ist eine politisch und konfessionell neutrale, unabhängige Nichtregierungsorganisation. Sie vertritt die Interessen der im Ausland lebenden Landsleute und bietet ihnen eine breite Palette von Dienstleistungen an.

 

Im 2016 feiert die ASO 100 Jahre im Dienst der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.


Für weitere Informationen: www.aso.ch

 

19.09.16, Anne-Catherine Clément, Communications & Marketing
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100 Jahre der ASO in Bern und Streaming

Für alle, die selbst nicht an den Feierlichkeiten vom 5. bis 6. August in Bern, oder am 94. Auslandschweizer- Kongress, teilnehmen konnten, wurden auf der Website der ASO mehrere Veranstaltungen live übertragen.

 

Für die Sommersitzung des Auslandschweizerrats, die am 5. August 2016 in Bern stattgefunden hat, kamen 81 Delegierte aus aller Welt zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt der Gespräche war der aktuelle Stand des Projekts elektronische Stimmabgabe in der Schweiz. Parallel dazu kamen auf dem Bundesplatz Hunderte Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer zusammen sowie jede Menge inländische Besucher, um gemeinsam – und im Beisein von Bundesrat Didier Burkhalter – das 100-Jahr-Jubiläum der Auslandschweizer-Organisation zu feiern.

 

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Streaming
Für alle, die selbst nicht an den Feierlichkeiten vom 5. bis 6. August in Bern, oder am 94. Auslandschweizer- Kongress, teilnehmen konnten, wurden auf der Website der ASO mehrere Veranstaltungen live übertragen. Diese Aufnahmen lassen sich hier abrufen.

Die ASO bedankt sich bei swissinfo.ch und SSR SRG für die gewährte Unterstützung.

 

Partner der Veranstaltung:

 

19.09.16, Anne-Catherine Clément, Communications & Marketing
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Wie sieht die Zukunft der Schweizer Mobilität aus?

Schweizer aus aller Welt sind Anfang August zu ihrem 94. Jahreskongress in Bern zusammengekommen, der zeitlich mit dem 100-jährigen Bestehen der Auslandschweizer-Organisation (ASO) zusammenfällt. Nach dem festlichen Teil, der am 5. August 2016 auf dem Bundesplatz stattfand, stand der Tag ganz im Zeichen der Reflexion.

 

«Dieser Tag versteht sich als Auseinandersetzung mit der Mobilität in Vergangenheit und Gegenwart. Ferner bietet er Gelegenheit zur Erörterung der künftigen Entwicklung aller Fragen der Auswanderung sowie zum Nachdenken über bessere Auswanderungsbedingungen für unsere Landsleute.» Mit diesen Worten eröffnete Remo Gysin, Präsident der Auslandschweizer-Organisation (ASO), die Veranstaltung.

 

Die verschiedenen Redner zeichneten die Geschichte der Schweizer Migration und die der ASO nach. Überdies erläuterten sie die Konsequenzen der Mobilität für die verschiedenen Bereiche der Wirtschaft, der Kultur sowie für Ausbildung, Forschung und Medien. Der Tag lieferte Reflexionsansätze zur Zukunft der Schweizer Mobilität und damit auch zur künftigen Rolle der ASO.

 

Im ersten Redebeitrag des Kolloquiums erörterte der Migrationsexperte Professor Gianni D’Amato die Migration in Vergangenheit und Gegenwart und definierte, dass «nur dann von Auswanderung die Rede ist, wenn eine Grenze überschritten wird und dies für mindestens ein Jahr. Heute bleiben Schweizer Bürgerinnen und Bürger aber nicht mehr an einem Ort, sondern bewegen sich hin und her, wie etwas Zirkuläres.» Bernhard Altermatt von der Universität Freiburg ging auf die Geschichte der Auslandschweizer-Organisation, ihren Sinn und Zweck im Lauf der Zeit und vor allem auf den Kontext ihrer Gründung ein: «Die Auslandschweizer waren ganz vom Ersten Weltkrieg betroffen. Manche wurden zum Opfer und viele waren in ihrem Wohnort nicht mehr erwünscht. Eine damalige Initiative wollte alle Auslandschweizer wieder in die Schweiz zurückholen. Da hat sich natürlich viel verändert, aber die Idee von Auswanderung und Rückkehr ist auch heute eine Realität.»

 

Nach dieser allgemeinen Vorstellung legte Adrian Beer, CEO der GrupoBeer, die Folgen der internationalen Mobilität dar, wobei er sich auf seine eigenen Erfahrungen als Auslandschweizer berufen konnte. Madeleine Betschart, Direktorin des Centre Dürrenmatt Neuenburg, äusserte sich zum kulturellen Bereich, während Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Ausbildung, Forschung und Innovation, erklärte, dass «die Schweiz für ihre humanitäre Aktivität und ihre Wirtschaft bekannt ist, aber auch immer mehr für die Ausbildung und die Forschung. Die schweizerischen Universitärten sind in den internationalen Rankings sehr gut platziert. Die Mobilität spielt dabei eine sehr grosse Rolle, da die wissenschaftliche Aktivität extrem internationalisiert ist.» Mariano Tschuor, Leiter des Stabsbereichs Märkte und Qualität der Generaldirektion der SRG SSR, erläuterte die Entwicklung der Medien.

Am Ende des Tages legten die Vertreter des Auslandschweizer Jugendparlaments ihren Standpunkt und vor allem ihre Erwartungen dar und erklärten, dass «die jungen Auslandschweizer sind motiviert und wollen sich engagieren. Man muss ihnen nur den Raum geben, um sich zu äussern und zu organisieren.»

 

Schliesslich verständigten sich die Teilnehmenden über die Ziele, die die ASO verfolgen sollte, um die Mobilität unserer Landsleute zu fördern und die Interessen der Fünften Schweiz bestmöglich zu vertreten: die Verbindung der Auslandschweizer zur Schweiz, aber auch untereinander aufrechterhalten, vor allem aber auch das Interesse der jungen Generation wecken. Sie repräsentieren die Zukunft und sind sehr mobil. Nicht zu vergessen ist das E-Voting, damit die Auslandschweizer ihre politischen Rechte wahrnehmen können.

 

 

19.09.16, Anne-Catherine Clément, Communications & Marketing
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Besuch im Freilichtmuseum Ballenberg mit Schweiz Tourismus

Wie jedes Jahr konnten die Teilnehmenden am diesjährigen Auslandschweizer-Kongress ihren Aufenthalt dazu nutzen, auch das malerische Umland der Bundeshauptstadt zu erkunden.

 

So hat Schweiz Tourismus über 300 Personen ins Schweizer Freilichtmuseum Ballenberg eingeladen, wo kulinarische und volksmusikalische Genüsse auf die Besucher warteten. Jeder Teilnehmende hat zudem als Souvenir eine Holzfigur einer Kuh mit dem Aufdruck «100 Jahre ASO» erhalten.

 

     

 

 

 

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100 Jahre der ASO in den Medien

Zum 100-jährigen Bestehen der Auslandschweizer-Organisation publizieren verschiedene Medien ausführliche Inhalte. Hier finden Sie eine Auswahl:

 

swissinfo.ch

http://www.swissinfo.ch/ger/dossiers/die-fuenfte-schweiz-im-fokus

 

Tages-Anzeiger

http://webspecial.tagesanzeiger.ch/longform/auslandschweizer

 

NZZ

http://www.nzz.ch/schweiz/100-jahre-auslandschweizer-organisation-loyalitaet-lobbyieren-und-pragmatismus-ld.108943

 

SRF

http://www.srf.ch/sendungen/treffpunkt/auslandschweizer-auf-tour-de-suisse

http://www.srf.ch/news/schweiz/wie-ticken-unsere-auswanderer

 

RTS

http://www.rts.ch/info/suisse/7921711-les-suisses-de-l-etranger-reclament-l-extension-du-vote-electronique.html

 

RSI

http://www.rsi.ch/rete-uno/programmi/intrattenimento/millevoci/La-Svizzera-degli-svizzeri-all%E2%80%99estero-uno-sguardo-ad-una-storia-centenaria-7806020.html 

 

La Liberté / L'Express / L'Impartial

http://www.laliberte.ch/news/suisse/exercer-ses-droits-malgre-la-distance-357480#.V763eqLDvEU

 

events24.ch

http://events24.ch/2016/08/06/auslandschweizerrat-tagt-und-auslandschweizer-feiern-100-jahre

 

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Abschluss des «Artist in Residence»-Projekts in Brunnen

Während vier Wochen, vom 16. Juli bis 13. August 2016, hat sich die Auslandschweizer-Künstlerin Lucienne Fontannaz-Howard in der Galerie am Leewasser installiert und war hier künstlerisch tätig.

 

Sie hatte sich gegen die übrigen Bewerberinnen und Bewerber um das «Artist in Residence»-Projekt durchgesetzt, das in Zusammenarbeit der Galerie am Leewasser und der Stiftung Auslandschweizerplatz lanciert wurde. Dieses Projekt will Auslandschweizer Künstlern, die ihre internationale Sichtweise mitbringen, die Möglichkeit bieten, sich von den Schweizer Landschaften inspirieren zu lassen.

 

In den vier Wochen erhielten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in das Schaffen der ursprünglich aus Bex im Kanton Waadt stammenden und jetzt in Australien lebenden Landschaftsmalerin. Sie durften ihr im Dachgeschoss bei der künstlerischen Arbeit über die Schulter schauen. Der Residenzaufenthalt in Brunnen endete mit einer Präsentation der Werke, die während des Aufenthalts geschaffen wurden.

 

www.galerie-am-leewasser.ch

 

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Beratung für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer rund ums Thema Ausbildung in der Schweiz

Zahlreiche junge Menschen haben im August oder September ihre Ausbildung angefangen. Darunter auch Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die aus der ganzen Welt in ihr Ursprungsland kommen, um eine Lehre oder ein universitäres Studium in Angriff zu nehmen.

Gerade für sie ist es ein grosser Schritt, das Land, in dem sie aufgewachsen sind, zu verlassen und sich in ein neues Umfeld einzuleben. Auch wenn alles, wie etwa Unterkunft, Sprachkenntnisse, Budget, Versicherungen usw., gut vorbereitet wurde, kann es immer wieder zu Anfangsschwierigkeiten oder Stolpersteinen kommen. Bei Fragen zu Stipendien, Krankenkasse oder generell bei Fragen rund ums Thema Ausbildung in der Schweiz geben Ihnen die Mitarbeiterinnen von educationsuisse gerne Auskunft.

 

www.educationsuisse.ch

info@educationsuisse.ch

 

19.09.16, Ruth von Gunten, educationsuisse
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