ASO Info 5/14

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Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) ist das Kompetenzzentrum für Fragen bezüglich Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Die ASO ist eine politisch und konfessionell neutrale, unabhängige Nichtregierungsorganisation. Sie vertritt die Interessen der im Ausland lebenden Landsleute und bietet ihnen eine breite Palette von Dienstleistungen an.

Die ASO engagiert sich seit 1916 für die Auslandschweizer.

Für weitere Informationen: www.aso.ch

 

12.09.14, Célia Francillon, Communications & Marketing
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Auslandschweizer wollen weiter Immatrikulationspflicht

Der Auslandschweizerrat (ASR) hat am 15. August 2014 in Aarau seine zweite Jahressitzung abgehalten. Die Delegierten haben unter anderem eine Resolution zugunsten der Immatrikulationspflicht im Rahmen des neuen Auslandschweizergesetzes verabschiedet. Eine weitere Resolution betrifft die Bankbeziehungen mit der Schweiz für im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer.

Die Delegierten haben eine Resolution zur Immatrikulationspflicht verabschiedet. Das heute geltende Obligatorium, sich als Schweizer mit Wohnsitz im Ausland bei einem Konsulat oder einer Botschaft zu registrieren, soll im neuen Gesetz nicht abgeschafft werden. Ohne Immatrikulationspflicht wäre nur ein Teil der Diaspora erreichbar. In Krisen, Konflikten und Katastrophen könnten viele Landsleute nicht mehr kontaktiert werden.

 

Das Gesetz, das am 8. September 2014 vom Ständerart behandelt worden ist, markiert einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen der Schweiz und den rund 732'000 im Ausland lebenden Bürgerinnen und Bürgern. Es schafft die Basis für die Umsetzung einer globalen Regierungspolitik bezüglich der Auslandschweizer. Allerdings gibt es noch einige Differenzen zwischen dem Ständerat und dem Nationalrat, die bereinigt werden müssen.

 

Link zur Resolution

 

Resolution PostFinance

Die zweite Resolution, die der Rat verabschiedet hat, wurde von den Delegierten aus den USA eingebracht. Sie betrifft die Bankbeziehungen zwischen Auslandschweizern und Schweizer Finanzinstituten. Verlangt wird vom Bundesrat, dass er die PostFinance verpflichtet, Auslandschweizern die Möglichkeit zu geben, Bankgeschäfte abzuwickeln und Konten zu unterhalten.

 

Link zur Resolution

 

 

12.09.14, Célia Francillon, Communications & Marketing
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Informationstechnologie: Chancen für die Fünfte Schweiz

Vom 15. bis 17. August 2014 sind die Auslandschweizer in Baden zu ihrem 92. Kongress zusammengekommen. Das Kongressthema war: «Informationstechnologie und soziale Medien: Chancen für die Fünfte Schweiz». Zu diesem Thema wandte sich Bundesrat Alain Berset im Namen der Regierung an die Kongressteilnehmer.

Während drei Tagen kamen knapp 320 Schweizer aus der ganzen Welt nach Baden, um am 92. Auslandschweizer-Kongress teilzunehmen. Dieser jährlich von der Auslandschweizer-Organisation (ASO) organisierte Anlass versteht sich als Diskussions- und Reflexionsplattform, die gleichzeitig eine internationale und eine schweizerische Sichtweise auf aktuelle Themen, die unser Land betreffen, bietet.

 

Dieses Jahr standen Informationstechnologien und soziale Medien im Zusammenhang mit der Fünften Schweiz im Mittelpunkt der Gespräche. In seiner Willkommensansprache war der Präsident der ASO und ehemalige Genfer Nationalrat Jacques-Simon Eggly darauf bedacht, an die Gespräche des Vortags während der Sitzung des Auslandschweizerrates anzuknüpfen. Darüber hinaus stellte er die Resolution zur Forderung der Beibehaltung der Immatrikulationspflicht im Rahmen des Auslandschweizergesetzes vor. Diese Resolution war am Freitag vom Auslandschweizerrat angenommen worden. „Nur wenn man dieses Zielpublikum kennt, ist es möglich, eine globale Politik für die Auslandschweizer zu entwickeln, wie es das Gesetz und Artikel 40 der Bundesverfassung vorsehen“, lautete der Appell von Jacques Simon Eggly.

 

Demokratie und soziale Medien

In seinem Eröffnungsreferat beleuchtete Otfried Jarren die verschiedenen Aspekte von Informationstechnologien und sozialen Medien im Zusammenhang mit der Fünften Schweiz. Er zeigte auf, wie die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft unsere politischen Institutionen beeinflusst. „Die Nationalstaaten und das System der nationalstaatlichen Demokratie kommen an ihre Grenzen“, sagte er. „Globalisierung ist eben nicht nur ein massives ökonomisches Phänomen, sondern durch die Digitalisierung auch ein kulturelles und somit kommunikatives.“ Mit dem Internet und den sozialen Medien erhalte die Demokratie ein neues Gesicht. Da die traditionellen Medien um die elektronischen und sozialen Medien erweitert würden, wachse auch der Raum für soziale und politische Interaktion. Damit entstünden aber auch neue Sicherheitsprobleme. Otfried Jarren gab zu, nicht zu wissen, wie die Demokratie in 20 Jahren aussehen wird. „Aber in einem Punkt bin ich mir sicher: Unsere Demokratie liegt in unseren Händen, sie wird durch kluge Entscheide immer wieder neu gestaltet – aber sie wird nicht von Technologien gesichert“, sagte er.

 

Aus diesem Grund ist es wichtig und ein grosses Anliegen der ASO, die politische Beteiligung der Auslandschweizer zu verstärken und zu fördern. Das E-Voting bietet – vorausgesetzt, dass es alle Sicherheitsanforderungen erfüllt – viel versprechende Perspektiven für die Entwicklung der Demokratie und die Wahrnehmung der Bürgerrechte. Dank der neuen Informationstechnologien könnten „Schweizer von überall auf der Welt sich in unserem Land Gehör verschaffen. Umgekehrt können sich die Behörden derselben Kanäle und Technologien bedienen, um zu informieren, Kontakt aufzunehmen und letztendlich eine starke Beziehung zu den Mitgliedern unserer Diaspora zu pflegen“, betonte Jacques-Simon Eggly.

 

Zwei Diskussionspanels: „E-Democracy“ und „Die Jugend und die Online-Netzwerke“

Der Tag setzte sich mit zwei Diskussionspanels fort, bei denen die theoretischen und praktischen Aspekte der Informationstechnologien und sozialen Medien sowie die Herausforderungen, die sie für die Fünfte Schweiz mit sich bringen, untersucht wurden. Diskutiert wurde zwischen Kongressteilnehmern, Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft sowie Jugendlichen. Eine der wichtigsten Aufgaben des Kongresses ist es, den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern in unserem Land Gehör zu verschaffen. Am Diskussionspanel zu E-Democracy beteiligten sich Balthasar Glättli, Nationalrat (Grüne, ZH), Bruno Kaufmann, Korrespondent von SRF und Chefredaktor von people2power.info, Uwe Serdült, wissenschaftlicher Abteilungsleiter und Lehrbeauftragter im Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) und Anja Wyden Guelpa, Staatsschreiberin des Kantons Genf.

Gleichzeitig hatten beim Diskussionspanel zum Thema „Die Jugend und die Online-Netzwerke“ die „Digital Natives“ das Wort – die Jugendlichen, die mit den neuen Informationstechnologien aufgewachsen sind. Sie hatten sich in der Woche vor dem Kongress im Rahmen eines thematischen Seminars auf die Fragen vorbereitet. Es äusserten sich des Weiteren Anna-Lena Nadler, Co-Präsidentin des Forums Jugendsession, Damian Vogt, UNO-Jugenddelegierter und Philippe Wampfler, Experte für Lernen mit neuen Medien.

 

Ansprache des Bundesrates

Bundesrat Alain Berset, der sich im Namen der Regierung an die Kongressteilnehmer wandte, erntete viel Applaus für seine Ausführungen. Er, der in Brasilien und in Deutschland selbst als Auslandschweizer gelebt hat, sagte: „Die Fünfte Schweiz versteht das Ausland. Aber sie versteht auch das Inland vielleicht manchmal besser als wir Inland-Schweizer.“

 

12.09.14, Célia Francillon, Communications & Marketing
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Der 92. Auslandschweizer-Kongress in Bildern

Die Fotos von der Sitzung des Auslandschweizerrates sowie vom 92. Auslandschweizer-Kongress sind ab sofort online abrufbar.

Sie finden die Bilder auf der Internetseite der ASO sowie auf SwissCommunity.org unter der Rubrik «Bilder» und eine Auswahl auf der Facebook-Seite von SwissCommunity.org.

 

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Nach vier Jahren zählen wir stolze 31'000 Mitglieder, Tendenz steigend. Innerhalb dieser Jahre haben wir eine spannende, informative und hilfreiche Plattform für die Schweizer weltweit aufgebaut. Ende 2013 hat sich der Jugenddienst der ASO auf SwissCommunity.org seinen Platz geschaffen und so begrüssen wir nun die jungen Auslandschweizer in unserer Mitte. Viel ist schon erreicht, aber darauf ruhen wir uns nicht aus. Viele Ideen und Projekte möchten wir gerne noch umsetzen, so zum Beispiel die Übersetzung der Seiten auf Italienisch und Spanisch.

 

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Was denken Sie über den Auslandschweizer-Kongress? Ihre Meinung ist uns wichtig!

Lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, füllen Sie den Fragebogen aus und nehmen Sie an der Verlosung von zwei Kongresskarten 2015 teil. Der Fragebogen richtet sich sowohl an Teilnehmende als auch an Personen, welche noch nie die Gelegenheit hatten zum Kongress zu kommen.

Mit dem Ausfüllen dieses Fragebogens helfen Sie uns, den Kongress besser auf Ihre Bedürfnisse anzupassen. Mit Ihrer Teilnahme bis spätestens Ende September 2014 nehmen Sie automatisch an der Verlosung von zwei Kongresskarten 2015 teil. Im Voraus herzlichen Dank für die Zusammenarbeit.

 

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Der Herbst: die vielfältigste und genussvollste Jahreszeit

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Im Herbst lässt sich die Natur mit allen Sinnen erleben: reife Trauben, farbige Wälder, der Duft der Pilze, das Rascheln des Laubes. Schweiz Tourismus hat für Sie die besten Ausflugstipps der goldenen Jahreszeit zusammengestellt: atemberaubende Aussichtspunkte, spannende Familienerlebnisse, originelle und unvergessliche Unterkünfte, mal stylisch, mal historisch, immer genüsslich, und viele weitere Erlebnisse in der Natur.

 

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12.09.14, Schweiz Tourismus, Suisse Tourisme
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12.09.14, Schweizer Illustrierte, Ringier
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