ASO Info 4/13

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Sind Sie Auslandschweizerin oder Auslandschweizer? Möchten Sie ins Ausland auswandern oder in die Schweiz zurückkehren? Interessieren Sie sich für Themen rund um die Fünfte Schweiz? Dann abonnieren Sie ASO Info, den Newsletter der Auslandschweizer-Organisation, und bleiben Sie informiert über Themen, welche die Fünfte Schweiz betreffen.

Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) bildet das Kompetenzzentrum für Fragen rund um die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Die ASO ist eine politisch und konfessionell neutrale, unabhängige Nichtregierungsorganisation. Sie vertritt die Interessen ihrer im Ausland lebenden Landsleute und bietet ihnen eine breite Palette von Dienstleistungen an.

 

Die ASO engagiert sich seit 1916 für die Auslandschweizer.

 

Für weitere Informationen: www.aso.ch

 

 

26.07.13, Ariane Rustichelli, Communications & Marketing
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Grussbotschaft von Bundespräsident Ueli Maurer an die Adresse der AuslandschweizerInnen zum 1. August 2013

Die MP3-Audiofiles (Rede mit Landeshymne) können Sie bei swissinfo.ch auf einen Laptop oder USB-Stick herunter laden, um sie bei Ihren Bundesfeiern im Ausland abzuspielen:

Text D/F/I  Landeshymne - Hymne national - Inno nazionale

 

DEUTSCH

http://www.swissinfo.ch/ger/ansprache_bundesfeier_2013.html?cid=36363340

http://www.swissinfo.ch/ger/download.du?file=http://media.swissinfo.ch/audios/swissinfo/2013/07/bundesfeier_2013_ansprache-36363346-128k.mp3

 

 

26.07.13, Ariane Rustichelli, Communications & Marketing
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91. Auslandschweizer-Kongress vom 16. - 18. August 2013 in Davos

Die Schweiz vs. die Globalisierung?

In einer zunehmend globalisierten Welt gilt es für die Schweiz, ihre Position zu stärken, um einerseits wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben und andererseits auch auf der internationalen Politbühne weiterhin eine Rolle zu spielen. Das Bankgeheimnis ist bald nur noch Geschichte, und unser Land gehört nicht der Europäischen Union an. Welche Strategie soll vor diesem Hintergrund verfolgt werden? Welches sind die Trümpfe der Schweiz und wie sollen sie ausgespielt werden? Auf diese und viele weitere Fragen sollen im Rahmen des Auslandschweizer-Kongresses 2013 Antworten gesucht werden.

Unter dem Titel „Die Schweiz vs. die Globalisierung?“ werden wir uns am 91. Auslandschweizer-Kongress der Globalisierung und ihren Auswirkungen auf die Schweiz widmen. Unser Land muss Mittel und Wege finden, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und auf globaler Ebene weiterhin, sowohl ökonomisch als auch politisch, eine Rolle zu spielen. Welche Strategie soll die Schweiz verfolgen – als kleines Land ohne Rohstoffressourcen und ohne EU-Mitgliedschaft, das auch dabei ist, das Bankgeheimnis zu verlieren –, um auch im Globalisierungszeitalter auf der Gewinnerseite zu stehen?

 

Die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sind vor diesem Hintergrund eine der besten Karten, die unser Land hat, um die zukünftigen Herausforderungen anzugehen. Generell gilt, dass die Schweiz vermehrt auf die Mobilität ihrer Bürgerinnen und Bürger setzen muss.

 

Prominente Rednerinnen und Redner, wie Franz von Däniken, ehemaliger Staatssekretär und politischer Direktor des EDA, werden am Auslandschweizer-Kongress über ihre Visionen und ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Kongressthema sprechen, während die Kongressteilnehmer in Workshops das Thema vertiefen können. Schliesslich wird Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements, im Namen der Landesregierung das Wort an die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer richten.

 

Während der drei Kongresstage werden rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt in Davos sein, um sich zu informieren, miteinander zu diskutieren, zu debattieren und Stellung zu beziehen und dabei in Kontakt mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu treten.

 

Weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie auf unserer Website:

www.aso.ch/de/angebote/auslandschweizer-kongress/kongress-2013

 

 

26.07.13, Ariane Rustichelli, Communications & Marketing
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Frankreich wird Steuern in der Schweiz erheben können

Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) hat die Unterzeichnung des Erbschaftssteuerabkommens zwischen der Schweiz und Frankreich am 11. Juli 2013 mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Dieses Abkommen ist klar gegen die Interessen der 180'000 in Frankreich lebenden Schweizer. Zudem schafft es einen Präzedenzfall: erstmals wird einem Drittstaat erlaubt, Steuern auf Schweizer Territorium zu erheben.

Das von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und dem französischen Wirtschafts- und Finanzminister Pierre Moscovici unterzeichnete Abkommen wird den in Frankreich lebenden Schweizern eindeutig schaden. Die dortige Auslandschweizergemeinschaft ist mit 186'615 Personen die grösste überhaupt.

Die Mitglieder des Auslandschweizerrates (ASR), des obersten Organs der ASO, hatten bereits im August 2012 eine Resolution verabschiedet, mit der sie die Neuverhandlung des Abkommens verlangten und eine Unterscheidung zwischen Personen, die versuchen, ihre Güter der französischen Besteuerung zu entziehen, und solchen, namentlich den in Frankreich lebenden Schweizern, die eine Erbschaft von einem in der Schweiz wohnhaften Verwandten antreten. Am 2. Mai 2013 wandte sich die ASO schliesslich an den Bundesrat, um ihm mitzuteilen, dass sie «den Text des Abkommens, im vorgesehenen Wortlaut, für inakzeptabel hält und nicht erkennen kann, welches Interesse für die Schweiz und ihre Bürger daran besteht, derartige Zugeständnisse zu machen und dieses Abkommen abzuschliessen. Die ASO lehnt somit die Unterzeichnung dieses Abkommens ab und verlangt vom Bundesrat, dieses vor einem Abschluss neu auszuhandeln.» 

Die Delegierten des ASR haben das Thema auf die Tagesordnung ihrer Sommersitzung vom kommenden 16. August in Davos gesetzt. 

 

Französische Besteuerung auf Schweizer Gebiet

Die Besteuerung der Erbschaft in Frankreich eines Verstorbenen, dessen letzter Wohnsitz sich in der Schweiz befand, stellt ein Novum dar. Die ASO beurteilt dies als geradezu schockierend, wenn der Verstorbene mit Frankreich in keinem Kontakt stand, ausser, dass seine Erben während acht der zehn dem Erbantritt vorausgegangenen Jahre in Frankreich ihren Wohnsitz hatten. Dies widerspricht den internationalen Standards in Steuerfragen. Das OECD-Musterabkommen von 1983 sieht vor, dass der Staat, in dem der Verstorbene zuletzt seinen Wohnsitz hatte, für die Besteuerung der Erbschaft in unbegrenzter Höhe zuständig ist, ausgenommen im Fall von Immobilien. Ebenso ist die Tatsache zu kritisieren, dass eine in der Schweiz befindliche Liegenschaft von Frankreich besteuert werden kann, nur weil ein Erbe dort seinen Wohnsitz hat. Dadurch könnten in Frankreich wohnhafte Schweizer Erben gezwungen werden, eine geerbte Liegenschaft zu verkaufen, um die französische Steuer bezahlen zu können.

Die Vereinbarung mit Frankreich könnte zudem einen Präzedenzfall schaffen und dazu führen, dass weitere Staaten sich in der Schweiz befindliche Güter besteuern wollen.

 

Ständeratsentscheid noch ausstehend

Gegen den Willen des Bundesrates hat der Nationalrat am 19. Juni 2013 eine Motion angenommen, gemäss welcher «Im Rahmen der Erneuerung des Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Nachlass- und Erbschaftssteuern, insbesondere mit Frankreich, vom Bundesrat verlangt wird, keinesfalls zu akzeptieren, dass in der Schweiz gelegene Immobilien durch einen Drittstaat besteuert werden». Die Motion wurde mit 119 gegen 62 Stimmen deutlich angenommen. Der Ständerat muss noch darüber befinden.

 

 

26.07.13, Ariane Rustichelli, Communications & Marketing
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Tagung der Schweizer Schulen im Ausland in Glarus

Die Revision des Bundesgesetzes über die Förderung der Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sowie die "Swissness" an Schweizer Schulen im Ausland waren die Hauptthemen am diesjährigen Treffen der Verantwortlichen der Schweizer Schulen im Ausland.

Die Verantwortlichen der 17 vom Bund anerkannten Schweizer Schulen im Ausland trafen sich vom 8. bis 12. Juli in Glarus zu ihrer Jahreskonferenz. Im Zentrum standen der Erfahrungsaustausch zwischen Direktorinnen und Direktoren sowie Präsidentinnen und Präsidenten der Auslandsschulen namentlich in den Bereichen Pädagogik, Betriebswirtschaft, Management und Marketing sowie die Revision des Bundesgesetzes über die Förderung der Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer und die “Swissness“ an den Schweizer Schulen im Ausland. Unterstützung erhielten die Konferenzteilnehmer und -teilnehmerinnen durch externe Fachleute wie Hans Ambühl, Generalsekretär der Schweizerischen Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK), Prof. Dr. Heinz Rhyn, Institutsleiter der pädagogischen Hochschule Bern, Prof. Dr. Juraj Hromkovic, Informationstechnologie und Ausbildung an der ETH Zürich, Dr. Ulrich Eberl, Leiter der Siemens Innovationskommunikation.

 

Teilgenommen haben auch ein Vertreter des Netzes der Deutschen Auslandsschulen und eine Vertreterin der Auslandsschulen Österreichs. Durch die gegenseitigen Besuche der Tagungen ergeben sich wertvolle Beziehungen zu den Behörden von Nachbarstaaten. Die Zusammenarbeit mit ihnen ist intensiv, Synergien werden erkannt und genutzt.

 

Die Glarner Regierungsrätin und Erziehungsdirektorin, Christine Bickel, eröffnete die Konferenz am 10. Juli im Landratssaal des Kantons Glarus, anwesend war auch der Zuger Ständerat Joachim Eder.

 

Organisiert wurde die Konferenz vom Verein educationsuisse, der als Dachorganisation der Schweizer Schulen im Ausland wirkt und seit 1998 von Derrick Widmer, Aarau, präsidiert wird.

 

educationsuisse vertritt die Interessen der Schweizer Auslandsschulen gegenüber der Öffentlichkeit, der Wirtschaft und den Behörden in der Schweiz und nimmt eine Reihe von Dienstleistungsaufgaben wahr, etwa im Bereich der Sozialversicherungen für Schweizer Lehrpersonen oder durch die Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Auftrag der Schulen.

 

 

26.07.13, Irène Spicher, educationsuisse
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Jugendseminare der Auslandschweizer-Organisation

Vom 12.08. bis 19.08.213 trifft sich eine Gruppe Jugendlicher in Davos zum Jugendseminar vor dem Auslandschweizer-Kongress. Die Teilnehmenden bereiten sich auf den Auslandschweizer-Kongress vor, der dieses Jahr die Thematik "Die Schweiz versus die Globalisierung?" behandelt. In Referaten, Diskussionen mit Experten, Selbststudium und Workshops werden die Teilnehmenden mit den Fragen rund um das Thema vertraut gemacht. Damit die Woche nicht zu kopflastig wird, bietet der Jugenddienst der ASO Exkursionen, Sport und Erholung im Ferienort Davos an. Am Kongress trifft die Gruppe Auslandschweizer aus aller Welt. Bundesrätin Evelyne Widmer-Schlumpf nimmt sich am Samstag Zeit für ein Gespräch mit den Jugendlichen.

Vom 11. bis 19. November 2013 findet das Seminar zur Eidgenössischen Jugendsession statt. Im Jugendparlament sind jedes Jahr Plätze für Auslandschweizer zwischen 14 und 21 Jahren reserviert. Die ASO bringt die Teilnehmenden während den ersten Tagen soweit, dass sie an der Jugendsession das nötige Wissen mitbringen, um in der Schweiz politisch etwas bewirken zu können. Die Jugendsession blickt auf eine sehr erfolgreiche Geschichte zurück.

 

Der Jugenddienst der ASO freut sich auf zahlreiche Anmeldungen zu diesen Programmen.

 

Auslandschweizer-Organisation

Tel.: +41 (0)31 356 61 00

youth@aso.ch

www.aso.ch

 

 

26.07.13, Tom Morgenegg, Jugenddienst
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Junge Auslandschweizer reisen mit Tickets von Swiss Travel System

Die Schweiz verfügt über das dichteste öffentliche Verkehrsnetz der Welt.
Die Teilnehmenden der Jugendangebote der Auslandschweizer-Organisation (ASO) profitieren seit Jahren von einem attraktiven Sortiment an Fahrausweisen von Swiss Travel System (STS). Mit einem Swiss Pass haben Auslandschweizer innerhalb eines individuell wählbaren Zeitraums freie Fahrt mit Bahn, Bus und Schiff.

Bei den Jugendangeboten „Bildungsplatz Schweiz“, „Entdecke die Schweiz“ und den Sprachkursen und Workshops sind die Swiss Pässe im Preis inbegriffen. In der freien Zeit können die Jugendlichen damit selbständig oder mit ihren Kollegen aus den Programmen Entdeckungsreisen in der Schweiz unternehmen. Diese Möglichkeit wird von den Jugendlichen sehr geschätzt und rege benutzt. Sie reisen nach dem Sprachunterricht in eine andere Stadt, gehen am Samstag mit der Gastfamilie in die Alpen oder besuchen Verwandte in einem anderen Kanton.

 

Zum Bezug der Swiss-Travel-System-Fahrausweise berechtigt sind alle Personen mit ständigem Wohnsitz ausserhalb der Schweiz. Die ASO empfiehlt auch Erwachsenen, sich vor einer Reise in die Schweiz über das Angebot von STS zu informieren: www.swisstravelsystem.com.

 

 

26.07.13, Tom Morgenegg, Jugenddienst
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Partnerschaft zwischen Schweiz Tourismus und der Auslandschweizer-Organisation

Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) und Schweiz Tourismus können dank ihrer Partnerschaft die im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer besser auf ihre Aktivitäten hinweisen. Die beiden Organisationen sind traditionell mit der Fünften Schweiz eng verbunden.

Wenn Sie dem „Netzwerk Schweiz“ beitreten möchten, besuchen Sie die Rubrik „Netzwerk Schweiz“ unter: www.myswitzerland.com/aso

 

Sie wollen Mitglied werden von SwissCommunity.org? Besuchen Sie folgende Website, um sich anzumelden: www.swisscommunity.org

 

Für weitere Informationen zu den Angeboten der ASO werfen Sie doch einen Blick in die Rubrik „Angebote“ auf unserer Website: www.aso.ch

 

 

26.07.13, Ariane Rustichelli, Communications & Marketing
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