Die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer trafen sich in Lugano zu ihrem 89. Kongress. Im Wahljahr stand die Frage der direkten Demokratie im internationalen Kontext im Mittelpunkt der Diskussionen. Bei dieser Gelegenheit wurde an das wachsende politische Gewicht der Auslandschweizer erinnert, dies angesichts der Tatsache, dass 135'000 dieser 700'000 Personen in einem Stimmregister eingetragen sind, um ihre politischen Rechte auszuüben. Die direkte Demokratie gehört zu den Grundlagen des politischen Systems der Schweiz. Wie präsentiert sich – vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung des internationalen politischen Kontexts – die Zukunft dieses Systems, das es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, die Sachgeschäfte und Entscheidungen des Staates direkt zu beeinflussen? Und ermöglicht die Schweiz ihren im Ausland lebenden Landsleuten tatsächlich, direkt auf den politischen Entscheidungsprozess Einfluss zu nehmen? Der Tag stand im Zeichen von Referaten, Debatten und einer Ansprache von Bundesrätin Doris Leuthard.