Porträts von Auslandschweizern

Diese Porträts wurden ursprünglich im SwissCommunity OnlineMagazine Spezial Jubiläum 2016 publiziert.

 

Simone Benhassi

Simone Benhassi, 65-jährig,
aus Sonvilier

Meine Faszination für Marokko begann, als ich 1975 für Airtour Suisse als Reiseleiterin in Marrakesch arbeitete. Die liebenswerten Menschen, der Duft der Orangenblüten und die Huhntajine mit Zitrone hatten es mir angetan. Nach Aufenthalten in Griechenland und Spanien kam ich 1977 nach Marokko zurück und lernte meinen Mann kennen. So war ich lange Jahre Destination Manager für CH-Reiseveranstalter, später 15 Jahre Agenturchef eines marokkanischen Reisebüros und für die Produktion der Rundreisen zuständig. Heute arbeite ich freiberuflich.

 

 

 

Florian Baccaunaud

Florian Baccaunaud, 26-jährig,
aus Renan

Ich bin französisch-schweizerischer Doppel­bürger. Ich wurde in Frankreich geboren, wo ich auch aufgewachsen bin und studiert habe. Von meinen 26 Lebensjahren habe ich also 24 in Frankreich verbracht. Im Laufe der Jahre ist es dank der Entwicklung der Kommunikations­medien leichter geworden, mit meiner Familie in der Schweiz zu kommunizieren. Im Ausland zu leben und gleichzeitig eine starke Verbindung zur Schweiz zu pflegen, hat daher auf natürliche Weise dazu beigetragen, dass ich für beide Kulturen – ihre positiven und bisweilen weniger positiven Aspekte – eine gewisse Sensibilität entwickelt habe.

 

 

Andreas Briner

Andreas Briner, 47-jährig,
aus Schaffhausen

Ich bin Geologe und arbeite im Oman für eine grosse Erdöl- und Gasgesellschaft. Ich habe in Bern Geologie studiert und meine Leidenschaft für das Leben und Arbeiten im Ausland im Laufe des Masterstudiums und der Promotion durch mehrmonatige Tätigkeiten vor Ort entdeckt. Ich lese immer noch täglich Schweizer Tageszeitungen im Internet und habe, obwohl ich inzwischen seit mehreren Jahren nicht mehr auf Schweizer Boden war, nicht völlig aus dem Blick verloren, was «zu Hause» passiert. Als grosser Formel-1-Fan leide ich mit Stauber und hoffe auf weitere Grand-Slam-Siege für Federer!

 

 

 

Renzo Wellinger

Renzo Wellinger, 37-jährig,
aus Chur

Ich wurde 1978 in Chur geboren. Nach der Matura verliess ich im Jahr 2000 die einerseits wunderschönen, andererseits aber auch beengenden Bündner Berge in Richtung Deutschland, um meinen Horizont zu erweitern. Heute bin ich als Redakteur und Blogger tätig. Ich habe regelmässig Kontakt vor allem nach Zürich, wo viele meiner Freunde leben. Beruflich habe ich viel mit Label-Mitarbeitern und Festival-Veranstaltern zu tun. Ich geniesse es, ab und zu mit ihnen am Telefon Mundart sprechen zu können. Die Kollegen im Büro gucken mich danach oft mit grossen, fragenden Augen an.

 

 

Thomas Dätwyler

Thomas Dätwyler, 60-jährig,
aus Zürich

Meine Familie und die Arbeit sind mir das Wichtigste. Aufgewachsen in Zürich sehe ich mich als heimatverbundenen Schweizer mit konservativem Gedankengut.

 

Um als Ausländer in Asien Erfolg zu haben, muss man zuhören können, sehen, lernen, sich integrieren. Familien sind intakt, meine 91-jährige Mutter lebt seit einiger Zeit in Thailand bei der Familie meiner Gemahlin. Älteren Menschen wird grosse Wertschätzung entgegengebracht.

 

 

 

Michael Allenspach

Michael Allenspach, 37-jährig,
aus Oberbüren

Ich arbeite für das Schweizer Unternehmen Geberit. Erst war ich 4,5 Jahre lang in Banga­lore, Indien. Danach war ich während 1,5 Jahren in Hongkong, «Asiens Weltstadt», von wo aus ich in Süd- und Nordostasien herum­gereist bin. Seit kurzem wohne ich nun in der 23-Millionen-Stadt Shanghai. Die Möglichkeiten in der heutigen Welt sind endlos. Ich sehe mich als sehr glücklich an und bin mir bewusst, dass die meisten Menschen auf der Welt nicht alle diese Möglichkeiten haben. Einen Schweizer Pass zu besitzen ist etwas, was mich sehr stolz macht.

 

 

Marie-Laure Rodrigues

Marie-Laure Rodrigues Da Silva,
11-jährig, aus Neuenburg

Ich wurde am 12. Januar 2005 in Genf geboren. Im Jahr 2013 ging ich nach Brasilien, um dort zu leben. Ich habe meine Freunde, meinen Bruder Bosco und meinen Vater in der Schweiz zurückgelassen. Zum Glück gibt es das Internet! Ich kann meinen Vater dank Skype sehen und auch weiterhin meinen Bruder necken. Um in Kontakt mit der Schweiz zu bleiben, mache ich die Schule zu Hause und einmal pro Jahr fliege ich nach Genf. Ich liebe den Genfersee, Wanderungen im botanischen Garten und die Bäume der Bâtie. Dieses Jahr ging ich mit meinem Vater Skifahren, es war so cool.

 

 

 

Barbara Lehmann

Barbara Lehmann, 51-jährig,
aus Steffisburg

Als Auslandschweizerin, lebe ich seit 1991 in Portugal mit meinem portugiesischen Mann – der mittlerweile auch Schweizer ist – den ich während eines Ferienaufenthaltes, in den Algarve 1986 kennengelernt habe. Eine Geschichte hundert Mal gehört und erzählt, bestückt mit klassischen Streitereien über nordischen und südlichen Lebensphilosophien und Lebensansichten. Zusammen mit unserer gemeinsamen Tochter, die 2000 das Licht in Lissabon erblickt hat geniessen wir in vollen Zügen einen erholsamen Strandaufenthalt sowie eine Bergtour in eine SAC-Berghütte.

 

 

 

 

 

 

 

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